Uwe Appold: Abendmahl - Patene
Gab er uns sein Leib zu essen,
verborgen im Brot so klein
Abendmahl - Patene


Daß wir nimmer des vergessen,
gab er uns sein Leib zu essen,
verborgen im Brot so klein...

EG 215,2


Daß wir es nicht vergessen und es uns im Geschiebe des Trotts nicht verloren gehe: Gott allein gewährt Frieden, er trägt die Last unseres Schlamassels, er will uns bis in den Körper hinein nahe sein. Darum empfangen wir den Leib des Herrn als Brot. Weil es kein bloßes, sondern dieses besondere Brot ist, wird es auf einem besonderen Teller dargereicht, der nur hierzu dient: der Patene (lat. paténa = offene Schüssel). Sie zeigt: Der Herr gibt sich, gibt sich ungeschützt - heute wie einst.