Uwe Appold: Segen
Komm, Herr, segne uns
Segen


Komm, Herr, segne uns, daß wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

EG 170,1


Der Segen spricht der Gemeinde zu: Gott hat und behält sie in Gnaden und mit Frieden im Blick. Gerade deswegen wird daraufhin vielerorts gesungen: "Komm, Herr, segne uns..." Denn Gottes Segen will bewahrt sein in einem Alltag, der zum Verplempern verführt, bewahrt, indem wir uns von Gott weder trennen noch trennen lassen. Mit unserem Bekenntnis zu ihm verbleiben wir unter seinem Segen. Darum kann selbst das, was uns weinen, klagen, aufschreien läßt, uns seiner Gnade und seinem Frieden nicht entreißen.